Über den Autor: Sebastian Staendecke

Als Verfasser der Artikel dieser Seite (sowie des Outdoor-Fotografie-Blogs 0817.de) sowie deren Betreiber darf ich mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist Sebastian Staendecke. Im Jahre 1984 habe ich das Licht der Welt erblickt und es dauerte nicht lange, bis ich dieses Licht in all seiner Variation festhalten wollte. Das Interesse an Photografie entstand frühzeitig.

Sebastians Weg in die Photografie

Nikon Coolpix 885Nachdem meine Eltern mir zur Kommunion eine eigene analoge Kompaktkamera mit richtig viel Zoom schenkten, war ich nicht mehr zu halten. Einzig die Verpflichtung für die Entwicklungskosten selbst aufzukommen, konnte meine Photolust in geordnete Bahnen lenken. Zum bestandenen Fachabitur schenkte mir mein Vater, selbst Besitzer und Nutzer mehrerer Spiegelreflexkameras, eine digitale Kompaktkamera. Die Nikon Coolpix 885 ist bis heute in meinem Besitz und macht gute Bilder.

Die erste DSLR - eine Trotzreaktion

Nikon D50 blackMitten in meinem Studium (Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation) schenkte ich mir zu meinem Geburstag meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Da ich kurz zuvor Ersatz für mein wenig fachmännisch verschrottetes Auto besorgen musste, kann es als Trotzreaktion verstanden werden: der Beweis, dass ich dennoch Leben und mir etwas Luxus leisten kann. Die Nikon D50 kam am Tag vor der letzten Prüfung des Semesters und wurde dennoch zügigst ausprobiert. Das Studium hat dennoch keinen Schaden genommen.

Wenn man anfängt geht es immer weiter

Nikkor 50mm 1.8Der Kamera mit Kit-Objektiv folgten weitere Objektive (Superzoom und 50er Festbrennweite), die mir zunehmend Freude bereiteten. 2007 und 2008 begann ich parallel erste Teile eines eigenen Studios zusammenzustellen und wagte darin erste Gehversuche. Im Jahre 2009 leistete ich mir dann endlich einen langgehegten Traum und bestellte eine Nikon D200. Endlich auf einem Handgriff Blende und Belichtungszeit einstellen können - endlich vernünftig ohne Automatik arbeiten können. Und zudem einen verlässlichen Partner für Reisen und Outdooraktivitäten.

Und er wollte hoch hinaus

Michelau im Steigerwald: Die Kirche als WahrzeichenMeine Naturverbundenheit wurde wohl schon in der Kindheit gelegt. In der kleinen Steigerwaldgemeinde Michelau i. Stgw. wuchs in dort auf, wo viele Urlaub machen würden (wenn sie wüssten, wie viel Natur es dort gibt). Richtig Outdoor wurde es erst später, als Oliver Pfister von der chaoSpektive mich Sebastian klettert am Gipfelstürmerblockirgendwann 2004 zum Klettern entführte. In der fränkischen Schweiz, genauer am Gipfelstürmerblock, fand ich viel Freude an der Kletterei. So viel, dass ich kurze Zeit später meine erste Kletterausrüstung anschaffte. Seit diesem Zeitpunkt zieht es mich immer wieder an Felsen im Frankenjura und der Schwäbischen Alb. Das Klettersteigen kam irgendwann dazu. In jüngster Zeit ist zudem die Sehnsucht nach senkrechten Wänden in den Alpen zunehmend spürbar!

Zu Hause ist es so schön wie in der weiten Welt

In Franken, Bayern und Deutschland bin ich schon viel herumgekommen. Und so begann ich in den vergangenen Jahren mehr und mehr Reisen zu unternehmen. Die zahlreichen Wanderungen in Island brauchten Photomotive für fast 10GB D40-JPG-Bilder...also eine ganze Menge. In vier Wochen Amerika-Tour mit Wanderstiefel, Geländewagen und Zelt gab es unendlich viel einmaliges und nahezu alles habe ich versucht auf Bildern zu fixieren. In den kommenden Jahren stehen noch eine ganze Reihe von Zielen auf der Liste, unter anderem Feuerland bzw. Patagonien, Tibet und auch Irland. Dazu natürlich Wiederholungstaten.

Ein Gearhead findet seinen Traumjob

Auf den Touren konnte ich meinen "Ausrüstungs-Fetischissmus" noch weiter ausprägen. Immer wieder lernte ich kennen, wie wichtig optimale Ausrüstung für ungetrübte Erlebnisse sind. Auf Jacken, Kletterausrüstung und alles andere Equipment wollte und will ich mich immer verlassen können. Die vielen Euros, die in diese Investitionen geflossen sind, habe ich niemals bereut - überlegten Kaufentscheidungen seid Dank.

Und so war es eine Freude für mich 2009 bei den Bergfreunden als Community Manager anfangen zu können. Seit diesem Zeitpunkt agiere ich dort in einem jungen Team, das tagtäglich für diese Outdoor- und Kletterwelt lebt, die sie mit guten Produkten ausstatten möchte. Für mich heißt das: noch näher am Markt für Outdoor- und Kletterausrüstung, noch näher an hochinformierten Spezialisten und noch näher an der Schwäbischen Alb.
Seit April 2010 hat sich mein Aufgabengebiet bei Bergfreunde.de dann noch erweitert und verändert. Als Leiter der Abteilung Marketing und Kommunikation darf ich mich um ein noch breiteres Feld kümmern. Jedoch bleiben zwei Dinge beim Alten: zum einen meine Freude an Social Media und zum anderen, dass outdoor-photography.de ein rein privates Projekt bleibt.

Warum Sebastian diese Seite bietet

In meinem Weblog zum Thema Outdoorfotografie 0817.de habe ich bereits wiederholt über Fotografie und Outdoor-Ausrüstung geschrieben. Auslöser war, dass immer wieder Menschen aus meinem Umfeld Rat suchten, wenn man etwas fürs Fotografieren oder seine Outdoor-Aktivitäten brauchte. Die dabei entstandenen E-Mails, dachte ich mir irgendwann, könnte man eigentlich leicht modifiziert auch direkt in einen Weblog stecken. 0817.de war entstanden und damit ein Weblog, der alles ist aber nicht normal - eben mehr als 0815.

Als 0817.de zu klein wurde um dort dem Thema Outdoor-Fotografie ausreichend Platz zu bieten, beschloss ich dass expandiert werden müsste. Und so suchte ich nach einer Domain und begann mit dem, was Sie heute hier sehen können: einem stetig wachsenden Informationsportal zum Thema Outdoor-Fotografie.